Zutaten
- 200 g Weizenmehl (Type 405)
- 100 g kalte Butter
- 75 g Zucker (für den Teig)
- 1 Prise Salz
- 400 g Magerquark
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 200 g saure Sahne
- 3 Eier (M)
- 1 Bio -Zitrone (Saft und Abrieb der Schale)
- Butter zum Fetten der Form

Warum dieser Käsekuchen anders ist
Vergiss trockene, fade Käsekuchen aus der Plastikverpackung. Dieser hier hat Biss im Boden, eine samtige Füllung und den frischen Kick von echter Zitrone – kein Aroma, keine Abkürzung. Das Rezept ist geradlinig, die Zutaten hast du meistens schon im Kühlschrank. Genau so muss Backen sein.
Der Boden – dein Fundament
Mehl, Butter, Zucker und eine Prise Salz zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Kalt stellen, dann in eine gefettete Springform (26 cm) drücken – Boden und einen kleinen Rand. Nochmal kurz in den Kühlschrank damit, während du die Füllung vorbereitest. Kalter Teig, besseres Ergebnis. Merken.
Die Füllung – hier passiert die Magie
Quark, saure Sahne, Zucker und Vanillezucker mit den Eiern klumpenfrei verrühren. Dann kommt das Entscheidende: die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone und ihr frisch gepresster Saft. Nicht aus der Flasche – frisch. Das macht den Unterschied zwischen gut und verdammt gut.
Backen – Geduld zahlt sich aus
Füllung auf den vorbereiteten Boden geben und bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 50–55 Minuten backen. Der Kuchen darf in der Mitte noch leicht wackeln wenn du ihn rausholst – er zieht beim Abkühlen nach. Wichtig: Ofen ausmachen, Tür einen Spalt öffnen und den Kuchen darin auskühlen lassen. Das verhindert das berüchtigte Reißen der Oberfläche. Dann vollständig abkühlen lassen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Wer das überspringt, bereut es.
Servieren
Pur, mit einem Klecks Schlagsahne oder ein paar frischen Beeren – dieser Kuchen braucht keine große Inszenierung. Schneiden, auf den Teller, fertig. Beeindruckt trotzdem jeden am Tisch.


